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Skitourenwoche vom 1. - 5. April 07
mit Stefan Jossen
- Bergschule Uri

Bivio gilt seit über 60 Jahren als Perle der Tourenfahrer am Julier. Wir konnten mit  Stefan,
unserem Bergführer, und einer unternehmungslustigen Gruppe eine tolle  Woche bei schönstem
Wetter erleben.
Bivio liegt auf 1769 m, kurz nördlich des Julier-Passes.

Die  aufgestellte Gruppe traf sich pünktlich am 1. Tag im Hotel Post zur Einführung und für die Einstiegstour. Mit dabei war an  diesem Tag auch Severin, der ‘Chauffeur’ unseres ‘Sprintspezialisten’ Peter-John mit jamaikanischen Wurzeln.

Wetter: Sonnig - windig, oben neblig -   Schnee: Oben (2’500 m) Pulver  - unten sulzig
Einfahren im lockeren Tiefschnee / Pulverschnee  - Tageskarte  Fr. 38.00
Nach dem Mittagessen ging’s dann auf die ‘Jungfernfahrt’ Richtung  Roccabella - ca. 1 1/2 h - Karte unten

Stefan Jossen,
unser aufgestellter Bergführer

Brigitt Nilsen,
die routinierte  Tourenfahrerin

Peterjohn Vickers -
Schönwetter-Sprinter - immer  fröhlich

Ruth Böhny - unsere
Krankenschwester
für alle Fälle !

Roland Meier ‘fährt’ meist den ‘Besenwagen’

Albert Britschgi -
legt gerne eine spektakuläre Nummer hin.

Paulus Haag ist gespannt auf die Bilder

2. Tag: Forcla d’Agnel Wetter: Schön - warm, also früh weg  - Wolken von Süden / Föhn
                   Schnee: Super - Pulver/Sulz
                   Abmarsch um 7.10 h vom Julier Hospiz (2180 m) - 4 h - ca. 800 m
                   Fuorcla d’Agnel 2984 m  - Ziel Piz Surgonda 3196 m

Wir stehen früh auf, denn um 6 h ist Morgenessen. Um 7.10 marschieren wir beim Julier Hospiz los und steigen im phantastischen Val d’Agnel hoch. Es zieht sich und man hat viele Möglichkeiten seine Gedanken in der schönen Landschaft streifen zu lassen (ohne Reue). Siehe Karte ganz unten.

Kolonne  Jossen beim Aufstieg zur Fuorcla d’Agnel in einer phantastischen Landschaft: V. r. Stefan - Ruth - Peterjohn - Brigitt - Albert - Roland als  ‘Besenwagen’

Ein  kurzer Schluck und genügend Zeit für den wunderbaren Blick zurück: V. r.
Stefan - Ruth - Albert - Peterjohn - Brigitt - Roland

Vorbereitung zum ‘Gipfelbild’ auf Fuorcla d’Agnel:
V. l. Peterjohn  und Stefan haben noch Mühe mit dem ‘Cheese’-Lächeln, Albert ist in guter  Position und Roland überwacht das Geschehen souverän als Schlussmann.

Fuorcla d’Agnel mit der Wolkenbank im Hintergrund:
V. r.  Peterjohn - Albert - Stefan - Brigitt - Paulus - Ruth. Danke Roland für das Bild  !

Wir versuchten dann  noch den Piz Surgonda von Osten her zu besteigen. Wegen der vielen sichtbaren  Steine mussten wir jedoch schon einiges ‘absteigen’ (mit den Fellen).
Dann entdeckten wir noch weiteres Gestein im Schnee. Schliesslich wollten wir die auf dem Pass Zurückgebliebenen nicht zu lange allein lassen und kehrten zum Pass zurück
.

Gemütliches Beisammensein als guter Abschluss der Tour.  V. r. Albert - Ruth und Peterjohn mit einem Platz an der Sonne  - Stefan - Brigitt und Roland lassen sich von hinten bräunen.

3. Tag: Piz dal Sasc (2720 m) / Motta da Sett (2637  m)
     Wetter: Schön - warm, etwas windig   - blauer  Himmel 
       Schnee: Überraschend gut, oben Pulver  - dann auch Sulz, vor allem unter 2000 m
       ca. 4 h  - ca. 800 m
       Wir lassen uns mit den Skilifts nach oben schleppen, auf 2560 m. Dann fahren wir in Richtung
       Septimer hinunter auf 2167 m. Hier schnallen wir die Felle an. 
       Ziel war eigentlich der Piz Lunghin 2780 m. Da wir aber auch hier den  Steinen nicht so trauten
       und die Mehrzahl für den Skigipfel des Piz dal Sasc waren, lenkten wir die Skier nach Westen -
       Karte unten.
Als Kompensation gibt es noch einen kleinen Nachmittags-Spaziergang auf dem Motta da Sett mit einer
spannenden Abfahrt.

Alle startbereit zum Aufstieg auf Punkt 2167 m -
v. l. Albert - Roland -  Stefan - Peterjohn - Brigitt - Ruth
Rechts im Hintergrund: Piz Forcellina

Pass Lunghin 2645 m - Wasserscheide Adria - Nordsee - Schwarzes Meer
Danke Albert - gut gezielt !

Schöner Ausblick vom Pass Lunghin
aufs Engadin - Silvaplaner-See
und das wechselnde Wetterspiel

Die  GROSSE GIPFEL-PHOTO vom Piz dal Sasc
v. l. Albert - Roland - Brigitt -  Peterjohn - Ruth - Stefan

Peterjohn  hat sich leider nach diesem schönen Tag schon
verabschiedet !  Lieber Hanspeter, da hast Du einiges verpasst !

4. Tag: Piz de las Coluonnas (2960 m)
     Wetter: Nebel und Schneetreiben  - oben windig  -  blaue ‘Löcher’ -  ca. 2 °C  - Südwestwind
       Schnee: Gut, meist Pulver  - unten manchmal harschig und auch sulzig, je nach Exposition
       ca. 3 h  - ca. 700 m
       Wir fahren aufs Julier Hospiz (2233 m) und steigen zum Grevasavlas See. Dabei können wir von
       einer neuen Spur profitieren. Dann stechen wir nach links in  die Höhe und entdecken langsam die schönen
       blauen Löcher des Engadins  !

       Das eigentliche Ziel wäre der Piz Lagrev (3164 m) gewesen, welcher aber in Anbetracht der Verhältnisse
       nicht in Frage kommt. Auf dem Piz de las  Coluonnas halten wir uns nur kurz auf, da es recht windet.
       Karte  ganz unten auf dieser Seite !

Steiler Anstieg nach dem Grevasavlas See
v. l. Stefan - Ruth  - Albert -  Brigitt

Gipfelphoto Piz de las Coluonnas - vom Winde verweht
v. l.  Stefan -  Ruth  - Albert -  Brigitt - sie will schon weg !

Immer  guter Laune und oft der Hinterste  - eben der Besenwagen
Roland

Ein wenig  blauer Himmel  - Paulus auf der Abfahrt  - Danke Alber für das Bild  !

Albert ist kühn und  wagt im heim- tückischen Schnee eine rassige Abfahrt.
Die Einlage war  spektakulär. Leider fand sich an der kritischen Stelle ein Loch.

Alle halfen, den Schaden zu beheben, vorab Stefan mit der Apotheke und unsere ‘Krankenschwester’  vom Dienst - Ruth.

Zum Glück erwiesen sich  die Wunden nicht so schlimm. Nur das Pflaster war an einer etwas ungewöhnlichen Stelle.

Wir konnten trotz allem eine gemütliche Pause im Julier Hospiz einschalten.

5. Tag: Piz Turba  Wetter: Schön - strahlend blau und warm
             Schnee: Super - Pulver -  ganz unten in Sulz übergehend
             Wir fahren um 8.15 h mit dem Skilift  nach oben (2560 m).
             Abmarsch um ca. 9.00 h  - ca. 3 h - ca. 500 m - gemütlich
             Piz Turba 3018 m !  -  Karte ganz unten auf der Seite !!

Stefan organisiert den Skilift wiederum früh, sodass wir noch bei kühler Temperatur laufen können.
Die erste Strecke zieht sich recht hin und man fährt auch mit  den Fellen einige Male ab und steigt dann wieder auf. Wir geniessen die phantastische Landschaft und steigen recht zügig zum Piz Turba auf, ein traumhafter Aufstieg. Nebenher sieht man das Dorf Juf im Aversatal und das Juferhorn mit vielen Personen am Aufstieg.

Aufstieg zum Piz Turba
v. l. Roland - Albert -  Ruth  - und Stefan
Links im Hintergrund: Piz Julier

Ruth und Albert, dem es zum Glück
wieder gut geht, bei der Zwischenverpflegung

Die Gipfelbesteigung war für ältere Leute nicht mehr ganz so einfach.
Daher blieb der Photoapparat im Rucksack.
Desto mehr genossen wir die  360 ° -Aussicht mit vollen Augen !
Der Piz Badile mit der markanten  Nordwand verfolgte uns die ganze Woche.

Schon  beim Gipfelhang entdeckte Stefan die schönsten Hänge !
Mit grossem Vergnügen  zieht Albert wiederum seine Spuren.
Das Spurenbild zeigt das die Freude an feinen Schwüngen !.

Peterjohn, weisst Du, wie schön dies war ?
Da hast Du was verpasst.

Mittagspause über dem Averstal, Aussicht auf Juf -  V. l.
Paulus -   Ruth  - Brigitt  - Roland - Albert (ohne Pflaster)

Trotz  allem gelingt es noch das schöne Panorama vom Piz Turba
gegen Norden in den ‘Kasten’ zu bringen.

Stefan - unser Bergführer hat auch als Fotoreporter gute Qualitäten,wie die Bilder beweisen. Er hat dazu auch einen wunderbaren Hang ausgewählt. Danke Stefan !

Paulus zeigt Stil, vor 60 Jahren
bei Jon Ritz in Celerina erlernt.

Brigitt fährt noch nicht solange Tiefschnee, dafür aber sicher

Roland (links) saust rassig wie ein junges Rösslein, Ruth geniesst es dafür  mehr !

Der tolle Abschluss der Woche im grossartigen Pulverschnee !

Brigitt, Paulus und Ruth (v. l.) in voller Bewegung - 
jeder  zieht seine eigene Spur  - phantastisch !

Roland geniesst die letzten Schwünge der Woche im lockeren Pulverschnee und kompletiert das wunderbare Bild.
Peterjohn - so schön war es !

Brigitt in Form  - Albert fährt wieder, dass es stiebt.

Roland geniesst es auch als Letzter.

Brigitt sucht den Schneehas  -
Albert geniesst es, die  eigene Spur zu ziehen.

Alle kehren zufrieden und glücklich vom letzten Tag zurück

Lieber Stefan, herzlichen Dank für die gute Führung und Routenlegung. Wir haben die  Woche in Bivio als grosse Bereicherung erfahren.

Danke auch allen Teilnehmern für die kameradschaftliche, lockere und humorvolle Atmosphäre in dieser tollen Woche.

Albert, der noch (nachträglich) eine Rippenquetschung gemeldet hat, wünschen wir gute Besserung.

6. / 7. April 07: Freies - ungezwungenes Skifahren in Bivio
        
Wetter: Schön - strahlend blau und warm, am 7. 04. 07 etwas  durchzogen
                 Schnee: Super - Pulver -  unten in Sulz  übergehend
                 Die Piste wird immer abends neu gemacht und ist  in sehr gutem Zustand

Verena und ich geniessen die Sonne, den schönen Schnee und die phantastische Landschaft. Dies ist ein guter Start für die Pensionierung.

Es war so  schön, dass wir  - Vreni und ich - noch zwei Tage in
Bivio den Winter und die Engadinersonne genossen - 
im Hintergrund der Piz Julier

Zu Ostern gab’s natürlich auch beim Skilift
einen Schnee-Osterhas / Maus

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